
Die internationalen Währungen befinden sich aktuell, trotz der immer noch vorherrschenden Finanzkrise und der Kredit- und Haushaltsschwierigkeiten einzelner Länder, in einen recht stabilen Zustand. Die Wechselkurse schwanken nur in relativ geringen Maße und keine der großen Währungen steht wirklich unter Druck. Soweit der aktuelle Stand, die interessante Frage ist nun welche Entwicklung wird der Devisenmarkt in diesem Jahr nehmen, wie werden sich die Wechselkurse vor allem von Euro und Dollar, aber auch anderen Reservewährungen wie Franken oder Yen, entwickeln. In diesem Kontext ist vor allem die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer an die Entwicklung der Schuldenkrise in den Euro-Ländern und der us-amerikanischen Konjunktur von einiger Bedeutung. Eine Erwartung der Verschärfung der europäischen Schuldenkrise setzt den Euro unter Druck, unter Umständen kumuliert sich dies. Ebenso steht der Dollar unter Druck solange die Notenbank an ihrer bisherigen Politik festhält um den Arbeitsmarkt zu stärken, insofern nicht die positiven Folgen davon in der Einschätzung überwiegen, wie es aktuell der Fall ist, wo der Euro auf etwa 1,32 Dollar gesunken ist.
Generell ist davon auszugehen das sich der Markt in etwa auf diesem Niveau einpendeln wird, es sei denn der Euroraum gesundet schneller.